2017 GUATEMALA IN LATEINAMERIKA ZWEI ZUSAMMEN

Antiguas koloniales Erbe, Guatemala

Zu Besuch in Zentralguatemala

Nachdem wir zwei Nächte am Río Dulce in Guatemala verbrachten, haben wir uns entschieden, am nächsten Morgen um 5:45 Uhr das Shuttleboot unseres Hostels nach Livingston zu nehmen und Richtung Antigua, der alten Hauptstadt Guatemalas zu fahren.

Um 6:30 Uhr sind wir in Livingston in ein Boot umgestiegen und haben unseren Weg (setzt euch im Boot am Besten nicht ganz nach Vorne, denn dort spürt ihr jede Welle am Intensivsten) nach Puerto Barrios gemacht. Dort am Hafen stehen eine Menge netter Taxifahrer bereit, die einen für kleines Geld zum Bushof bringen möchten. Sofern man nicht allzu viel Gewicht auf den Schultern trägt, kann man sich auch guten Gewissens zu Fuß auf den kurzen Weg zum nahe gelegenen Busterminal machen, von wo das Unternehmen Litegua Direktfahrten nach Guatemala City anbietet und zwar in einem der komfortabelsten Busse, in denen wir bis dahin gesessen haben; Doppeldecker mit Ultra 1. Klasse im unteren und mit 1. Klasse im oberen Deck, Servicepersonal, Sicherheitsdienst, kostenfreiem Wasser, und, und, und.. und das Ganze für einen gar nicht Mal hohen Preis. Gegen 7.30 Uhr ging es auf die knapp sechsstündige Fahrt nach Guatemala City. Dort angekommen mussten wir nur auf unseren Anschluss warten und dann ging es auch schon hinein in den Feierabendverkehr und auf eine knapp zweistündige Fahrt zu unseren Zielort.

In Antigua angekommen, hieß es ersteinmal sich auf die Suche nach einem Hostel zu machen. Kein Problem! Nach einer knapp einstündigen Suche in dieser wunderbar kolonialen Stadt (welche zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und vor lauter architektonischer Schönheit dazu einlädt den ganzen Tag auf wundervolle Fassaden, Farben und Innenhöfe zu starren) haben wir ein sehr liebevoll geführte Pensionen gefunden und für drei Nächte bezogen.

Antigua ist die alte Hauptstadt Guatemalas. Der Amtssitz wurde aber im 18. Jahrhundert nach mehreren Naturkatastrophen ins heutige Guatemala City verlegt. Den Charme der Stadt macht eindeutig ihre Lage neben einem Vulkan (welcher, wie auch während unseres Besuchs, mit hoher Wahrscheinlichkeit hinter einer dichten Wolkenschicht versteckt liegt), Kopfstein gepflasterten Straßen, die gut erhaltenen Ruinen unzähliger Kirchen und die kolonialen Bauten mit wunderschönen, versteckten Innenhöfen. Eine Reise wert!

Sogar Ronald hat ein nettes Plätzchen gefunden.

Beitragsveröffentlichung 21.06.2017

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